Das Thema Datenschutz betrifft jeden und immer wieder vermelden die Medien, dass Daten gesammelt und verwertet wurden, obwohl keine Zustimmung dazu erfolgt ist. Smartphones sind zurzeit im Kreuzfeuer, denn auch sie sammeln Daten und leiten sie gezielt an den Provider weiter. Zuerst hatte man nur den Hersteller mit dem Apfellogo in Verdacht, doch schnell stellte sich heraus, dass auch andere die Daten ihrer Kunden gezielt sammeln und daraus Bewegungsprofile erstellen. Die gesammelten Informationen dienen dazu, den Nutzer individueller bedienen zu können und natürlich profitiert jeder Hersteller und Dienstleister von diesem Wissen ungemein.
Datenschützer kritisieren vor allem, dass mittels iTunes-Aktualisierung auch gleichzeitig das Bewegungsprofil synchronisiert wird und der Nutzer darüber natürlich nicht informiert wird. Verschiedene Parteien gehen auf die Barrikaden und fordern eine bessere Überwachung der Smartphoneanbieter. Gleichzeitig sollen Bußgelder von bis zu 300.000 Euro verhängt werden können, wenn die Unternehmen nicht mehr Transparenz zulassen. Das Verbraucherschutzministerium machte klar, dass Bewegungsdaten zu den sensibelsten Daten gehören und auf keinen Fall ohne die Zustimmung des Betroffenen gesammelt werden dürfen. Technikfreaks beschäftigen sich zurzeit mit Entwicklungen, die das Deaktivieren der Datensammel-Programme ermöglichen sollen, doch im Moment ist diese Software noch nicht offiziell erhältlich und eine Installation lässt die Garantie der Geräte erlöschen. Damit ein Apple Gutschein bald wieder nur mit neuer Musik oder einem schicken iPad verbunden wird, muss nicht nur der amerikanische Hersteller seine Methoden ändern, denn auch andere große Hersteller nutzen Userdaten ohne deren Wissen und sammeln beispielsweise WLAN-Daten, die ja auch öffentlich zugänglich sind.




